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Semantische Feature-Technologie in Holz

Noch sind die Begriffe "Feature", bzw.
"semantische Feature" in der Holzindustrie oder im Holzhandwerk - im Gegensatz zu anderen produzierenden Branchen
- kaum bekannt. Dabei ermöglicht gerade die
Feature-Technologie eine leistungsfähige Variantenkonstruktion, wie sie
ein Schreiner in der täglichen Praxis benötigt, um kundenindividuelle Produkte
auf ökonomische Weise planen und fertigen zu können.
Die Feature-Technologie ermöglicht die
umfassende Beschreibung der
konstruktiven Eigenschaften eines Modells. In SolidWorks®
stehen dem Anwender dazu Geometrie-Features, wie z.B. 'Schnitt' oder
'Austragen' zur Verfügung. In PASCAM WoodWorks
werden weitere, fertigungstechnisch nützliche Features zur Verfügung
gestellt, wie Bearbeitungsfeature, Teilebeschreibungsfeature,
spezifische holztechnische Verbindungsfeature usw.
Das Konstruktionsmodell, z.B. ein Schrank kann anhand
seiner Eigenschaften, der Art des Zusammenbaus,
der verwendeten Materialien bis in die einzelnen Bauteile hinein ausführlich
beschrieben werden. PASCAM WoodWorks
erlaubt dabei, semantische Bezüge zwischen diesen beschreibenden Features herzustellen. Das bedeutet, die
einzelnen Bauteile werden
intelligent und können mithilfe dieser Intelligenz bei einer Neu- oder
Änderungskonstruktion sehr einfach und sicher neu zueinander kombiniert werden.
Der Aufwand um zu dieser umfassenden semantischen Teilebeschreibung
zu gelangen ist minimal und wird durch eine benutzerfreundliche
Eingabemaske gewährleistet, die zugleich das Abspeichern der definierten
Teile in verschiedene PASCAM Datenbanken und Teile-Bibliotheken zur
einfachen Wiederverwendung ermöglicht. Der anfängliche Mehraufwand im
Konstruktionsprozeß zahlt sich umgehend wieder aus, wenn diese Teile
z.B. für die
Variantenkonstruktion eines bestehenden Produktmodells aus den
PASCAM Datenbanken und Bibliotheken geholt bzw. im eingebauten Zustand
schnell und assoziativ im Zusammenspiel mit den anderen Bauteilen in der
Baugruppe geändert werden können. Die verwendete parametrischen
Information der Datenbank-Bauteile kann im eingebauten Zustand jederzeit
geändert werden und lässt sich auch in der Gesamtbaugruppe steuern (z.B.
Bauteilgröße wird durch Änderung der Baugruppengröße gesteuert).
Geänderte Bauteile können dann wiederum in die PASCAM Datenbanken
abgelegt werden.
Zum schnellen Zusammenbau von neuen Baugruppen können die einzelnen
Bauteile
aus den PASCAM Datenbanken geholt
und direkt in der Baugruppe abgelegt werden. Da das einzelne
Datenbankteil die Information zur korrekten Platzierung in der Baugruppe
durch die PASCAM Teilebeschreibung vorab vom Anwender erhalten hat und
dadurch mit semantischer Parametrik versehenen wurde, geschieht das
Einfügen und Zusammenfügen der Einzelkomponenten quasi automatisch. Die
eingebaute Komponente "weis" sozusagen "was sie ist", z.B. das linke Seitenteil eines Korpusmöbels. Verschiedene dieser
Bauteilkomponenten und Materialien
können in den PASCAM Datenbanken und Bibliotheken frei vom Anwender
erstellt und verwaltet werden und dienen bei der Wiederverwendung in
anderen Baugruppen, bei Varianten- und Neukonstruktionen der höheren Konstruktionssicherheit und Effizienzsteigerung
im Konstruktionsprozeß.
Der Zugriff auf die
betrieblichen PASCAM Datenbanken kann allen Mitgliedern im
Konstruktionsteam gewährt werden; bei diesem wissensbasierten
Konstruktionsprozeß können die praktischen Erfahrungen und besten
Konstruktionsideen der einzelnen Teammitglieder in den PASCAM
Datenbanken und Bibliotheken abgelegt werden und bilden nach und nach
eine effektive Sammlung des standardisierten Konstruktions-Know-How des
Anwenderbetriebes, die allen Konstrukteuren
zur Unterstützung ihrer Produktivität zur Verfügung steht.
Hier geht´s weiter auf
Ihrer Tour durch PASCAM WoodWorks.

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